Amerikanische Wochen an der Käthe-Kollwitz-Realschule



Amerikanische Wochen an der Käthe-Kollwitz-Realschule

Im Rahmen des Sportunterrichtes haben die älteren Klassen der Käthe-Kollwitz-Realschule in den letzten Wochen einen Schnupperkurs in dem amerikanischen Nationalsport Baseball durchgeführt. Unter Anleitung ihres Sportlehrers Fred Saßmannshausen, der seine Trainererfahrung bei den Minden Miller‘s vor einigen Jahren machte, haben die Klassen 8 bis 10 grundlegende Techniken kennengelernt und das Spiel mit vereinfachten Regeln ausprobiert. Da die Schule bis auf Schläger keine weitere Ausrüstung wie Helme und die typischen Fanghandschuhe besitzt, wurde wegen der Verletzungsgefahr mit Tennisbällen gespielt.

Aber was im amerikanischen Fernsehen oder auf der Wii so einfach aussieht, ist harte Arbeit und brachte einige an den Rand der Verzweiflung. Doch sie gaben nicht auf und schließlich trafen sie den kleinen Ball doch mit dem schmalen Rundholz und trieben ihn weit übers Feld.

All diese Trainingseinheiten mündeten schließlich in ein Turnier mit 4 Klassen am 2.6.17 auf dem Sportplatz neben der Schule. Das löste besonders bei den jüngeren Jahrgängen, die die Zuschauer stellten, große Begeisterung aus. „Hey, cool, der hat den echt gefangen!“ oder auch „Ooooh, das war aber knapp vorbei…“ und „laaauuuuuuf“, so fieberten die Zuschauer mit. Manch eine Klasse versuchte ihren Lehrer zu überreden, gleich eine weitere Stunde zuschauen zu dürfen. Das lag sicher auch an der amerikanischen Atmosphäre, denn wie beim Sport auf der anderen Seite des großen Teichs üblich, fehlte es nicht an Musik, die dem Turnier einen zusätzlichen Rahmen gab.

Ob Baseball mit Sommerturnier demnächst für alle SchülerInnen auf dem Stundenplan stehen wird, muss die Fachschaft Sport angesichts des Erfolges des Pilotprojekts auf ihrer nächsten Sitzung entscheiden. Die SchülerInnen, so viel steht fest, sind dafür. Gewonnen haben übrigens die „KKS-Fighter“ der Klasse 8b, die alle Spiele für sich enscheiden konnten.


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