Alles nur gespielt – Sommertheater an der Käthe-Kollwitz-Realschule



Alles nur gespielt – Sommertheater an der Käthe-Kollwitz-Realschule

Rechtzeitig vor Ferienbeginn wurden sie fertiggestellt: Kleine Theaterszenen, die im Unterricht der sechsten Klassen bzw. der Theater—AG unter der Leitung von Herrn Hegner, Frau Rausch und Herrn Kluck erarbeitet worden waren.
Mit minimalistischen Mitteln ging es in den Szenen darum, vor allem ein Gefühl für das Theaterspielen zu entwickeln, eine Rolle zu verkörpern und so kamen die SchülerInnen ohne großen Bühnenbau aus und nutzten lediglich Tische und Stühle, um das Setting zu umreißen. Inhaltlich ging es dann in den Darstellungen ums Eingemachte: Konflikte zwischen Kindern und Eltern (6b), zwischen Erwachsenen (Theater-AG) und die Probleme eines Drogenabhängigen (6c) wurden thematisiert.

„Nichts merkst du, nie hörst du mir zu.“ „Ich bin schließlich dein Vater, also tu, was ich dir sage.“ Lebensnah waren die Dialoge der Sechstklässler und voller Wortwitz der Rechtsstreit der Theater—AG: „Wieso haben Sie Ihre Schwester aus dem Fenster fallen lassen?“ „Mein Therapeut sagt immer, dass ich Dinge auch mal loslassen soll.“

Großer Applaus belohnte die AkteurInnen, verdient allein schon für den Mut, tatsächlich auf die Bühne zu gehen vor der eigenen und der Parallelklasse oder gar, so wie die Mädels der Theater—AG in anderen Jahrgangsstufen. Einige haben dabei ein neues Talent oder gar eine Leidenschaft entdeckt. Außerdem nehmen alle ein wichtiges Stück Selbstvertrauen jetzt mit in die Sommerferien.


Comments are closed.